Multimediakamera im Retrolook: Samsung NV9
Mit der NV9 präsentiert Samsung ein neues Einstiegsmodell in die NV-Serie, die neben dem üblichen “Knipsen” und Videofilmen u.a. auch die Wiedergabe von MP3 und Text erlauben. Die bietet dem "digitalen Nomaden" von der fotografischen Seite her ein 5fach-Zoomobjektiv (38-190mm KB-Äquivalent), dazu 10MP Auflösung auf einem winzigen 1/2,33″-CCD.
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Die betriebsbereit ca. 200g wiegende und nur etwa 9×6×2cm messende NV9 findet nun wirklich in jeder Hemdtasche Platz, was sie zu einer brauchbaren Strand- und Partykamera machen könnte. Am Strand könnte sie beispielsweise mit ihren Mediaplayer-Fähigkeiten (MP3, MP4, DivX usw. - die aber vorher noch mit der mitgelieferten Samsung-Software konvertiert werden müssen) zusammen mit der Textviewer-Funktion für etwas Unterhaltung beim Sonnenbaden sorgen, ohne dafür außer dem Kopfhörer noch extra Geräte mitzunehmen.
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Im eigentlichen Hauptberuf als Digitalkamera bietet sie das derzeit übliche: 10MP auf einem winzigen und entsprechend rauschenden 1/2,33"-Sensor, ein mit f/3.7-f/4.9 etwas lichtschwaches 5fach-Zoomobjektiv mit einem den echten Weitwinkel vermissenden 38-190mm (KB-Äquivalent)-Bereich. Immerhin ist der CCD-Sensor optisch stabilisiert, so dass zusammen mit der digitalen Bildstabilisation "Fast-ASR" auch mit längeren Verschlusszeiten noch scharfe Aufnahmen auf der SD/SDHC-Speicherkarte landen.
Die NV9 bietet dazu auch einen 16:9-Modus an, der automatisch am oberen und am unteren Rand etwas vom eigentlichen 4:3-Bild abschneidet. Herrschen bei der Aufnahme zu starke Motivkontraste (z.B. heller Sonnenschein und eine Person im Schatten) hellt die Kamera nach der Aufnahme automatisch die Schatten etwas auf, um einen etwas natürlicheren Bildeindruck entstehen zu lassen.
Die obligatorische Gesichtserkennungsfunktion wurde um eine - optionale, denn das Leben bietet ja nicht nur lustige Momente - "Smile-Detection" erweitert, die die Kamera erst dann auslöst, wenn wirklich jedes (menschliche) Gesicht im Bild lacht. Das aufgenommene Bild kann dazu auch noch nachträglich direkt in der NV9 retuschiert werden, so bügelt der "Beauty-Shot-Modus" Gesichtsunreinheiten aus und rote Augen werden ebenfalls auf Wunsch ausgebessert. Die Bedienung erfolgt dabei auf einem 2,7" großen Display, das allerdings im Gegensatz zur neuen Samsung NV100 HD nur 230.000 Bildpunkte auflöst.
Die Videofunktion ist leider ebenfalls nur Durchschnitt: Die NV9 zeichnet Video im speicherplatzfressenden, aber gut editierbaren MJPEG-Format mit 640×480 bei 30fps und Mono-Sound auf. Immerhin lässt sich dabei zoomen und auch der Weißabgleich ändern.
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Die beiden eher als Designgimmick zu verstehenden Rundinstrumente auf der Oberseite der NV9 zeigen übrigens die noch verbleibende Akku- und Speicherplatzkapazitäten an. Die Stromversorgung geschieht über einen LiIonen-Akku mit 1050mAh, der auch per USB am Rechner geladen werden kann.
Die ab August in schwarz, silber und dem scheinbar unvermeidlichen pink erhältliche Samsung NV9 soll etwa 249€ Straßenpreis kosten.
