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Panoramafotografie - ganz einfach
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Panoramafotografie - ganz einfach.

Wer kennt das nicht: Man steht vor einem traumhaften Blick in die Landschaft oder auf die Stadt - um dann umgehend festzustellen, dass die 35mm Kleinbild-Brennweitenäquivalent der Kompaktkamera nicht für das gewünschte Bild ausreichen. Aber heutzutage ist das kein Grund mehr zum Verzweifeln - Panoramasoftware ermöglicht es, mehrere Bilder komfortabel und automatisch aneinanderzufügen.

Brauchte man zu früher, zu Analogzeiten, noch klobige Panoramakameras oder extreme Weitwinkelobjektive geht das heute schon mit jeder halbwegs brauchbaren Kompaktkamera. Wenn man sorgfältig arbeitet und kein Panorama des unmittelbaren Nahbereichs machen will, braucht man nicht einmal mehr ein Stativ oder einen speziellen Panorama-Stativkopf.

Man fotografiert stattdessen einfach mit einer mittleren Brennweiteneinstellung (ca. 50mm Kleinbildäquivalent) (die Weitwinkeleinstellung bei Kompaktkameras verzeichnet meistens zu stark) in mehreren, sich etwa zu 30% überlappenden Bildern ab. Man sollte darauf achten, dass die Bilder auf der jeweils gleichen Horizonthöhe aufgenommen werden, auch empfiehlt es sich, nur die Kamera um die eigene (Hoch-)Achse zu drehen. Die Belichtung sollte auf allen Bildern manuell auf die gleichen Werte eingestellt werden, da ansonsten unschöne Hell-Dunkel-Übergänge auf den Bildern auftauchen können.

Zuhause auf dem PC kann man dann die Bilder in der Panoramasoftware zusammensetzen lassen. Einige Kamerahersteller (wie Canon z.B.) liefern ein einfacheres Programm gleich mit der Kamera dazu, ansonsten kann man sich aus dem WWW die Testversion von “PanoramaStudio“downloaden (und bei Gefallen für 35EUR beim Programmierer Tobias Hüllmandel direkt kaufen). Diese komplett auf deutsch gehaltene Software erstellt Ihnen auf sehr einfachem Wege hervorragende Ergebnisse, die sie dann entweder als JPEG, TIFF, Quicktime VR-, Java- oder Flashpanoramen speichern können. Kleinere Überlappungsfehler, die Objektivverzeichnung und sich während der Aufnahme bewegende Objekte werden recht zuverlässig “herausgerechnet”, so dass wirklich auch Einsteigern gute Panoramen gelingen.

Die fertige Datei kann danach zu jedem Digital-Ausbelichtungsdienst geschickt werden, da mittlerweile auch Panoramaformate problemlos akzeptiert werden. Dem neuen Wandschmuck steht nun nichts mehr im Weg - probieren Sie es einfach einmal aus.